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Was ist ein Port und in welchen Situationen ist ein Portkatheter sinnvoll?

Die Bezeichnung »Port« wird als Abkürzung für einen »Portkatheter« benutzt. Ein Portkatheter ist wiederum eine dauerhafte Verbindung zum Blutgefäßsystem des Patienten, um Medikamente oder Ernährungslösungen zu verabreichen.

Der Port besteht aus einem sehr kleinen Kunststoffschlauch, der in einem kleinen operativen Eingriff in eine größere Vene (Vene unterhalb des Schlüsselbeins, lateinisch: Vena subclavia) verlegt wird. Dieser Schlauch wiederum steht mit einem Reservoir in Verbindung, das unter der Haut implantiert wird. Das Reservoir verfügt über eine Membran, die von einer dünnen Nadel von außen – durch die Haut hindurch – durchstochen werden kann.

Medikamente (oder Ernährungslösungen) können über den folgenden Weg verabreicht werden: Die Infusionslösung gelangt über einen äußeren Schlauch zur Infusionsnadel, die wiederum durch die Haut und die Membran des Reservoirs gesteckt wird. Die Infusionslösung gelangt aus dem Reservoir durch das innere Schlauchsystem in das Blutsystem und von dort in den Körper. Portkatheter sind bei zahlreichen internistischen Erkrankungen häufig im Gebrauch.

Bei der ALS kommen Ports nur im Ausnahmefall zum Einsatz. Eine Ernährung über Portkatheter ist nur dann sinnvoll, wenn eine orale Ernährung oder die Nutzung einer PEG-Sonde nicht möglich ist.

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