Wie oft sollte ich einen Hustenassistenten anwenden?
Zwei bis drei Anwendungen pro Tag sind für den Hustenassistenten zu empfehlen. Die Anzahl der Therapieeinheiten kann gesteigert werden, wenn die Belastung durch Bronchialsekret von den Patienten besonders stark erlebt wird oder ein Infekt vorliegt, der mit einer gesteigerten Sekretbildung verbunden ist. Analog zu einem Medikament, bei dem eine Dosissteigerung bei Bedarf möglich ist, kann auch beim Hustenassistenten eine Steigerung der Therapieeinheiten im Bedarfsfall festgelegt werden.
Eine unbeschränkte Anwendung des Hustenassistenten ist nicht möglich, da die hohen Beatmungsdrücke bei der Einatmung und der Sog bei der Ausatmung das Bronchial- und Lungengewebe mechanisch beanspruchen. In jeder Therapieeinheit werden vier bis fünf Hustenzyklen wiederholt. Ein Hustenzyklus besteht jeweils aus drei Phasen: Der Einatmung (Insufflation), der Ausatmung (Exsufflation) sowie der Atempause. Die Dauer der drei Phasen wird individuell am Gerät eingestellt und beträgt zwischen 0,1 Sekunden und 5 Sekunden. Weitere Parameter, die von einem Arzt oder Atmungstherapeuten am Gerät eingestellt werden, betreffen den Einatmungsdruck (Überdruck), das Einatmungsvolumen (»Flow«) sowie den Ausatemdruck (»Sog«).
