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Ist eine PEG-Anlage ambulant möglich?

Die PEG-Anlage ist mit einem kurzen operativen Eingriff verbunden, der während eines Krankenhausaufenthaltes (stationäre Behandlung) durchgeführt wird. Zumeist erfolgt die stationäre Aufnahme einen Tag vor der PEG-Anlage, der zur Operationsvorbereitung dient (Aufklärung, Labor- und Funktionsdiagnostik, Narkosevorbereitung).

Am Tag der PEG-Anlage wird der Patient in eine Endoskopie-Abteilung transportiert. Dort wird eine Kurznarkose eingeleitet und die Magenspiegelung mit PEG-Anlage durchgeführt. Nach dem Eingriff, der zumeist nur wenige Minuten benötigt, wird die Kurznarkose beendet und der Patient in den stationären Bereich zurücktransportiert. Trotz der Kürze des Eingriffs sind Vorbereitungs- und Wartezeiten sowie Beobachtungsintervalle gegeben, sodass die gesamte Prozedur zumeist über eine Stunde dauert. Weiterhin kann es (in Abhängigkeit von den Prozeduren und Festlegungen) in den einzelnen Krankenhäusern deutliche Abweichungen von diesem Ablauf geben.

In bestimmten Kliniken werden Patienten zur PEG-Anlage in einen Operationssaal aufgenommen oder nach der Prozedur auf eine Überwachungs- oder Intensivstation übernommen. Das operative Vorgehen ist neben den strukturellen Gegebenheiten der einzelnen Kliniken auch stark vom individuellen Gesundheitszustand abhängig. Zur Planung der stationären Behandlung zur PEG-Anlage wird eine ärztliche Beratung durchgeführt. Zusätzliche Informationen zur Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt können durch Ernährungsteams vermittelt werden.

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