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In welcher Situation kommt eine Palliativstation infrage?

Palliativstationen sind Einrichtungen in einem Krankenhaus, die der Symptombehandlung dienen. Bei besonders intensiven oder anhaltenden Symptomen (Speichelfluss, Spastik, Schmerzen oder Atemanstrengung) kann die ambulante Behandlung (mit Arztterminen in größeren Abständen) nicht ausreichend sein.

In dieser Situation kann die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus mit Palliativstation sinnvoll sein. In bestimmten Kliniken sind auch neurologische Palliativstationen eingerichtet worden. Eine Besonderheit von Palliativstationen besteht in der Verfügbarkeit eines Palliativ-Teams mit spezialisierten Ärzten, Pflegefachkräften, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern. Neben der Qualifikation des Palliativ-Teams ist auch der »Personalschlüssel« auf die höhere zeitliche Inanspruchnahme in der Palliativbehandlung ausgerichtet.

Die Behandlung auf einer Palliativstation ist vorübergehend und umfasst zumeist eine Behandlung von 7–14 Tagen.

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