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In welcher Situation kommt ein Hospiz infrage?

Das Hospiz (lateinisches Wort für »Herberge«) ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Bei einem Hospiz handelt es sich zumeist um eine stationäre Pflegeeinrichtung, die über Betten verfügt und wie ein Pflegeheim organisiert ist.

Die ärztliche Behandlung ist unterschiedlich gewährleistet: Bestimmte Hospize arbeiten mit niedergelassenen Ärzten vor Ort zusammen. In anderen Konstellationen können die bisherigen Ärzte (vor allem Hausärzte und ambulante Fachärzte) die ärztliche Betreuung des Patienten innerhalb des Hospizes fortführen. Im Hospiz steht die Symptomlinderung und Begleitung in der Sterbephase im Vordergrund.

Neben der Begleitung des Sterbenden wird auch die Betreuung von Angehörigen im Sinne einer Trauerbegleitung angeboten. Die Versorgung in einem Hospiz kommt dann infrage, wenn die Symptombehandlung und Sterbebegleitung zu Hause (trotz vorhandener Maßnahmen der ambulanten Palliativversorgung) nicht ausreichend sind. Die Angebote von Hospizen haben sich in den zurückliegenden Jahren weiterentwickelt und differenziert: Neben den traditionellen stationären Hospizen sind auch teilstationäre und ambulante Hospize entstanden, die ein gemeinsames Konzept der Sterbe- und Trauerbegleitung verwirklichen. Insbesondere die stationären Hospize sind von den Möglichkeiten der Aufnahme begrenzt, sodass eine frühe Beschäftigung mit dieser Versorgungsoption und die Kontaktaufnahme mit geeigneten Hospizen zu empfehlen ist.

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